Unser Porträt: Die Koreanische Gemeinde in Hamburg-Lokstedt

Mitglieder der Koreanischen Gemeinde in Hamburg

Jeden Sonntag um 11.30 Uhr strömen mehr als 100 Menschen mit koreanischen Wurzeln in die Petrus-Kirche in Hamburg-Lokstedt. Sie gehören zur Koreanischen Gemeinde Hamburg, die hier in den Räumen der Evangelisch-Lutherischen Kirche ihre Gottesdienste feiert. Die meisten, so erzählt Pastor Chanhee Lee, sind ursprünglich in den 1970er Jahren als Krankenschwestern, Bergarbeiter oder Werftarbeiter nach Deutschland gekommen. 

Mittlerweile leben hier ihre Kinder und Enkelkinder. Zur Gemeinde gehören außerdem Studierende, ehemalige Entsandte, die in Deutschland geblieben sind, sowie deutsch-koreanische Familien. Die Gemeinde stiftet Verbundenheit und ein Stück kulturelle Identität: So gibt es einmal im Monat ein gemeinsames Essen nach einem erarbeiteten Leitfaden, um Gemeinschaft zu pflegen. In der Gemeinde wird getauft und konfirmiert, es gibt eigene Gottesdienste für Kinder und Jugendliche. Ebenso werden Mitglieder zu Hause besucht.

  • Auf dem Foto: Pastor Chanhee Lee

Wichtig ist der Gemeinde auch der Kontakt zur Lutherischen Gemeinde vor Ort. Deswegen werden mehrmals im Jahr gemeinsame Gottesdienste gefeiert oder Seniorentage organisiert.